Nov 23

Im fortgeschrittenen Elektronik-Zeitalter ist es längst zur Gewohnheit geworden, selbst wichtige Dokumente wie Bewerbungen per E-Mail zu versenden. Einige Unternehmen akzeptieren ausschließlich Online-Bewerbungen. Diese reichen jedoch, was die Präsentation anbelangt, nur selten an eine gut aufgemachte Original-Bewerbungsmappe, die mit der Post versendet wird, heran. Eine hochwertige Präsentationsmappe aus gutem Material mit einem stilsicheren und in der Rechtschreibung einwandfreien Bewerbungsschreiben, einem aussagekräftigen Lebenslauf sowie Zeugnissen und anderen Nachweisen über erworbene Qualifikationen findet auch heute noch eher die uneingeschränkte Aufmerksamkeit der Personalverantwortlichen als eine per E-Mail versendete Initiativanfrage.

Der Weg in die berufliche Zukunft

Wer es schließlich geschafft hat, eine mustergültige Bewerbungsmappe zu gestalten, wird ein großes Interesse an einem Vorstellungsgespräch mit dem potenziellen Wunscharbeitgeber haben. Damit die Präsentation ihren Weg ins Unternehmen unbeschadet übersteht, sollten beim Versand mit der Post unbedingt die Briefkasten Formate berücksichtigt werden. Eine geknickte Bewerbungsmappe findet nur wenig Beachtung oder geht postwendend an den Absender zurück, weil diese auf eine gewisse Gleichgültigkeit des Bewerbers schließen lässt. Die Briefkästen der Post und auch viele Hausbriefkästen sind auf DIN A4-Größe ausgerichtet. Fällt eine Bewerbung samt Umschlag wesentlich größer aus, sind eine Beschädigung der Bewerbungsdokumente beim Einwurf in den Briefkasten und die damit einhergehende Reduzierung der Erfolgsaussichten unvermeidbar.

Die sichere Variante wählen

Nicht nur die Briefkasten Formate spielen eine große Rolle beim Versand von Bewerbungen mit der Post. Auch, und ganz besonders, während des Transportes der Dokumente sind Beschädigungen nicht auszuschließen, können aber mit wenigen Maßnahmen verhindert werden. Bewerbungsmappen mit gehärteten Kanten sind etwas kostenintensiver als einfachere Varianten, schützen aber alle Dokumente darin auf dem Postweg vor unschönen Veränderungen. Darüber hinaus können Umschläge, deren Rückwand durch feste Pappe verstärkt ist, den Schutzeffekt erhöhen. Hochwertige Schutzumschläge sind oftmals im Kauf von Dokumentenmappen enthalten.

Persönliche Kontrolle des Bewerbungsversandes

Hat der Bewerber sämtliche Schutzmaßnahmen für das möglicherweise lebensverändernde Dokument getroffen, macht es Sinn, eine Entscheidung zu treffen zwischen Briefkasteneinwurf oder persönlicher Abgabe bei der Post. Letztere hat mehrere Vorteile. Zumindest beruhigt das sichere Gefühl, die Bewerbung am Postschalter in einwandfreiem Zustand aufgegeben zu haben. Darüber hinaus kann die für Bewerbungen nicht unübliche Versandmöglichkeit eines Einschreibens, gegebenenfalls mit Rückschein, gewählt werden. Damit beseitigt man letzte Zweifel, ob die zukunftsträchtige Präsentationsmappe den gewünschten Empfänger tatsächlich erreicht. Sobald der Rückschein eintrifft, steht den positiven Hoffnungen und Erwartungen auf ein Vorstellungsgespräch nichts mehr im Wege. Viele Bewerbungsmappen, insbesondere für kreative Berufe, entsprechen ohnehin nicht den Briefkasten Formaten. Darüber hinaus berät der Schalterbeamte der Post gerne über die beste Versandmöglichkeit und kann gleich das korrekte Porto ermitteln. Ein unzureichend frankierter Umschlag kann im Falle einer Bewerbung negative Folgen haben. Im günstigsten Fall übernimmt das angeschriebene Unternehmen das fehlende Porto, wird aber nicht begeistert darüber sein und die ersten Negativpunkte vergeben. Im schlimmsten Fall, und das ist wahrscheinlicher, geht die Bewerbung an den Absender zurück und die Einhaltung der Bewerbungsfrist ist nicht mehr gewährleistet.

Wer die Tipps zum Postversand einer Bewerbung beachtet, rückt seinem Erfolg ein Stück näher.


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